Juli 2021 – Endspurt aktuelles Schreibprojekt


Rückblick, Schreibtagebuch / 31. Jul 2021

Es ist soweit: Endspurt! Ich habe es geschafft mein aktuelles Projekt “KaBiZ” abzuschließen. Soll heißen, ich habe nun eine fertige Geschichte, die ich auch ruhigen Gewissens anderen zu lesen gegeben habe. Das Manuskript ist nun vollständig raus an die Testleser gegangen, die erste Überarbeitungsrunde ist durch. Nun warte ich auf die Rückmeldungen, um dann die nächste Überarbeitungsrunde zu starten, das ganze ins Korrektorat zu geben, mich um Klappentext, einen endgültigen Titel, Coverdesign, Buchsatz etc. zu kümmern – halt alles, was noch dazu gehört, um ein Buch zu veröffentlichen.

Schreibprojekt

Wie vorherigen Monat angedeutet, lagen die letzten fünf Kapitel mehr oder weniger noch in der Rohversion vor. Also so, wie ich sie hintereinanderweg geschrieben hatte, ohne sie mir danach noch einmal (richtig) anzuschauen. Bisher hatte ich sie nicht überarbeitet, weil “ich mich […] eher dazu motivieren konnte, die ersten Kapitel zu überarbeiten, als diesen Murks auszuformulieren” Ja, genau so hatte ich das tatsächlich im letzten Beitrag geschrieben.

Aber beim ersten Durchlesen stellte sich heraus: Soooo schlimm war es nun auch wieder nicht. Ja, es mussten einige Anpassungen gemacht werden. Ja, es war teilweise weit davon entfernt sorgfältig ausformuliert zu sein – aber hey, es war die Rohversion. Die darf so sein. Deswegen heißt es “Rohversion”. Aber es motiviert ungemein, wenn der Rest der Geschichte steht und man nur noch wenige Kapitel vor sich hat, um zu sagen “Fertig!”. Denn wenn man es bis hierher geschafft hat, kommt aufgeben auf der Zielgeraden nicht mehr in Frage. (Zumindest für mich nicht ^^)

Klappentext, Cover und Co.

Ja, ich liebe es, Klappentexte zu schreiben … nicht. Deswegen habe ich auch noch keinen für diese Geschichte. Schon skurril, da schreibt man lieber knapp 90.000 Wörter an einer Geschichte – aber wenn es dann um maximal eine halbe Seite Klappentext geht, treten einem die Schweißperlen auf die Stirn. Schließlich ist es das, was von Außenstehenden zuerst gelesen wird, anhand dessen die Entscheidung fällt, das ganze Buch lesen zu wollen. Für mich ist dieser Gedanke nur bedingt hilfreich. Ja, es ist das, was ein Klappentext bewirken soll – aber mich lähmt dieser Gedanke eher. Also vielleicht besser erstmal alles ignorieren, was man über Klappentexte gelernt hat, hinsetzen und schreiben. Und dann x-Mal überarbeiten 😛

Ähnliches gilt für das Cover. Wer kennt nicht den Spruch: “Man soll ein Buch nicht nach seinem Einband beurteilen …” Aber irgendwie nicht sehr nahe an der Realität. Denn würden die Leute ein Buch nicht nach seinem Einband beurteilen, würden alle Bücher in schlichten weiß daherherkommen, mit einem schwarzen Titel in Ariel oder Times in exakt der gleichen Schriftgröße.

Aber wir wissen ja alle – auch das Cover entscheidet, ob ein Buch in die Hand genommen wird oder nicht. Ob es dazu verleitet, den Klappentext zu lesen und schlussendlich aufgeschlagen und gelesen wird.

Da es sich bei diesem Schreibprojekt um den zweiten Band handelt, habe ich zumindest schon eine grobe Vorstellung davon, wie das Cover aufgebaut sein soll. Ich habe meine Ideen/Wünsche dazu auch schon begonnen mit meinem Zeichner des Vertrauens zu diskutieren. Bis zum fertigen Cover ist es trotzdem noch ein weiter Weg.

Und dann …

Wie gesagt: Endspurt. Und das heißt: Überarbeiten, Überarbeiten, Überarbeiten, Feinschliff, Buchsatz, Impressumsservice, Probedruck … es gibt noch genug zu tun. Da es das zweite Buch ist, brauche ich immerhin bei der Recherche zu den Anbieter nicht bei Null beginnen (Phase 9: Anbieter für Selfpublisher). Ich habe jedoch einmal die aktuellen Zahlen nachgeschlagen und auch in dem verlinkten Beitrag aktualisiert.

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