Camp NaNoWriMo – Juli 2018


Schreibtagebuch / 13. Jul 2018

Das zweite Camp NaNoWriMo für dieses Jahr hat begonnen – eines der kleineren Geschwister vom großen NaNoWriMo im November, wenn man so will.

Worum geht es?

Für alle, die wirklich noch nie davon gehört haben: NaNoWriMo ist die Abkürzung für “National Novel Writing Month”. Ein Monat, der ganz dem Schreiben gewidmet wird, mit dem Ziel 50.000 Wörter zu produzieren. Auf den ersten Blick könnte man meinen, es gehe darum in einem Monat einen ganzen Roman zu schreiben. Das ist so nicht ganz richtig. Vielleicht wird aus dem Geschriebenem ein Roman. Aber innerhalb des Monats geht es vielmehr darum, eine Schreibroutine zu entwicklen, als einen druckreifen Roman zu produzieren.

Wer mehr wissen möchte: Hier geht es zum NaNoWriMo und hier zu ein paar Hintergrundinformationen.

Bei den Camps im April bzw. Juli kann man sich eigene Ziele setzten: Beispielsweise 20.000, 50.000 oder 100.000 Wörter, je nach Zeit, Lust und Laune. Ein weiterer Aspekt ist, dass man sich hierbei in Schreibgruppen (den Camps) zusammenschließen kann. Wenn man möchte kann man sich automatisch einer Gruppe zuordnen lassen, tritt einer Gruppe bei oder man gründet gleich selbst seine eigene Gruppe.

Das Camp im April …

… habe ich noch sausen lassen. Da ich dort noch mitten in der Überarbeitung von KaBiN steckte. Aber nun liegt das Projekt bei den Testlesern, die ersten Rückmeldungen sind eingearbeitet und mich juckt es in den Fingern das nächste Projekt in Angriff zu nehmen.

Also das Camp im Juli …

… um bei Projekt zwei die Schreibphase zu starten. Denn die Recherchen dazu sind abgeschlossen (soweit, wie es im Voraus geht), der grobe Plot steht und das digitale Notizbuch ist gefüllt. Also warum das Camp nicht als Anreiz nutzen, um Projekt zwei zu starten? Besonders, da ich weiß, dass ich Anfang/Mitte Juli eine Woche keine Zeit haben werde. Deswegen habe mein Ziel auch “nur” auf 30.000 Wörter gesetzt. Und nutze das Camp für den Tritt in den Allerwertesten nach einer Woche Pause auch weiter zu machen.

Denn darum geht es: die Schreibroutine – Meine Erfahrungen beim NaNoWriMo letztes Jahr.

Letztes Jahr habe ich mich das erste Mal der Herausforderung gestellt und beim NaNoWriMo teilgenommen. Ich habe tatsächlich 50.000 Wörter in einem Monat geschafft, obwohl es zwischenzeitlich nicht danach aussah. Der Anfang lief schleppend, um nicht zu sagen katastrophal: Tagelang habe ich sogar gar nichts geschrieben.

Aber dann hatte mich der Ehrgeiz gepackt: Ich wollte diese Ziel doch noch schaffen. Und so habe ich einen Großteil meiner Wörter in der zweiten Hälfte des Monats geschrieben. In diesem Monat habe ich die Rohversion von KaBiN fertiggestellt. (Es war daher kein komplett neues Projekt, aber ich habe natürlich nur die Wörter gezählt, die im Laufe des Monats dazu gekommen sind.) Dieser Monat hat entschieden dazu beigetragen eine Schreibroutine zu entwickeln und eine Geschichte zu Ende zu schreiben.

Wie ist es bisher gelaufen?

Bisher lief alles nach Plan: Die Protagonisten haben nicht aus der Reihe getanzt, ich habe meine Wortziele geschafft und mich tatsächlich jeden Tag an Projekt Nr.2 gesetzt. Jetzt war die Woche, wo ich keine Zeit hatte. Ich bin gespannt, wie schnell ich wieder reinkomme. Denn bisher hatte ich nach einigen Tagen Pause doch ordentlich gegen das innere Faultier zu kämpfen.

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